Mobbing unter Kolleg*innen erkennen und handeln
Dies ist ein Mitschnitt unseres gleichnamigen Live-Webinars. Auf folgende Inhalte dürfen Sie sich freuen:Plötzlich wird es im Lehrer*innenzimmer leise, sobald ein Kollege oder eine Kollegin den Raum betritt. Seine bzw. ihre Vorschläge werden im Kollegium permanent und aus Prinzip kritisch infrage gestellt. Auch die Schulleitung ignoriert wiederholt Wünsche oder Anregungen seiner- oder ihrerseits. Wenn Sie etwas Ähnliches beobachtet haben, oder gar selbst diesen Situationen ausgeliefert sind oder waren, dann sind Sie Zeuge*Zeugin von Mobbing geworden oder Sie sind selbst Mobbing ausgesetzt. Mobbing ist eine Konfliktsituation, in der eine Gruppe eine einzelne Person psychisch, physisch oder rhetorisch (gewaltsam) isoliert. Dies kann im schlimmsten Fall krank machen. Warum wird jedoch ausgerechnet in Beziehungsberufen (Lehrer*in, Erzieher*in etc.) viel gemobbt und wie kann man sich dagegen wehren? Eine Hauptursache für Mobbing unter Lehrer*innen kann eine sozial und/oder emotional ungeschulte Schulleitung sein. Wer bei der Schulleitung oder Verwaltung in Ungnade fällt, sieht sich daraufhin zunehmender Isolation ausgesetzt. Dies kann verschiedene Ursachen haben, etwa bei Anfängern*Anfängerinnen, wenn sie nach Auffassung der anderen zu ehrgeizig und sehr motiviert arbeiten. Fortwährende oder längerfristige Krankheitsausfälle können im Kollegium zu der Hypothese führen, der*die Betroffene würde „krankfeiern“. Andersherum kann eine neu angestellte Person auf der Schulleitungsstelle starken Gegenwind spüren.Da Schule in einem komplexen, hierarchisch strukturierten System stattfindet, ist das Konfliktpotenzial hier besonders hoch. Aufgrund der Art der Umgebung fallen diese Konflikte jedoch meist sehr subtil aus. Lernen Sie, sie zu erkennen und im Ernstfall richtig zu handeln.Wichtige Hinweise zum Verbraucherschutz finden Sie hier.